Project Description

Stadt- und Hauptkirche Gubin

Mahnmal und Hoffnung für die Eurostadt Guben/Gubin

Europatag-Gondel #2

Zu den wertvollsten Architekturdenkmälern gehört die Stadt- u. Hauptkirche in Gubin, die seit 1945 eine Ruine ist. Sie stellt eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Objekte aus dem früheren Bereich der befestigten Altstadt Gubens dar. Die Idee des Wiederaufbaus der Kirche als deutsch-polnisches Begegnungszentrum ist im Jahr 2005 aus der Initiative der Einwohner von Guben und Gubin mit der Unterstützung beider Stadtverwaltungen und der Kirchen entstanden. Genau 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die polnische Stiftung Fara Gubinska – polnisch-deutsches Begegnungszentrum in Gubin und als deutscher Partner der „Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche in Gubin“ e.V. ins Leben gerufen.

Der deutsche Förderverein und die polnische Stiftung aus den Städten Guben und Gubin verfolgen mit dem Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche die Hoffnung für eine kontinuierliche, gemeinsame Entwicklung und möchten, dass sich die Bevölkerung der beiden Städte durch freiwillige Leistungen und Spenden an der Realisierung des Wiederaufbaus beteiligt.

Die Gewinnung vor allem junger Menschen aus beiden Städten, Völkerverständigung und Zukunft zu leben, ist besonders wichtig.
Sie sehen in dieser Aufgabe Potential für die hier lebenden Menschen, ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen und sind überzeugt, dass die Stadt- und Hauptkirche eine Begegnungsstätte wird, von der humane, soziale, kuturelle und wirtschaftliche Signale ausgehen.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und verwirklicht diese durch:

  • wissenschaftliche Veranstaltungen, wie z.B. Konferenzen, Tagungen, Workshops
  • ökumenische Veranstaltungen
  • durch Konzerte zu weltlicher, geistlicher und neuzeitlicher Musik
  • Unterstützung des Aufbaus der ehemaligen Stadt- und Hauptkirche
  • Seminare, Workshops zu epigraphischen, anthropologischen, archäologischen und geologischen Forschungsergebnissen und denkmalpflegerischen Aufgaben
  • Bildungsangebote durch gemeinsame Projektarbeit um für Toleranz der Kulturen in der Grenzregion z.B. durch Begegnungsfeste, Treffen etc. zu werben
  • Unterhaltung eines Informationszentrums zur Vermittlung von geschichtlichen, historischen und religiösen Themen durch Buchlesungen, Ausstellungen, Praktikumsarbeiten.

Auf dem Weg zum Wiederaufbau wurden bisher folgende Meilensteine erreicht:

  • Bauarbeiten zur Sicherung und Stabilisierung ds Areals und der Konstruktion des Hauptschiffes
  • Herstellung der Begehbarkeit und Nutzung des Kirchturmes
  • Setzen einer Turmhaube und einer Wetterfahne
  • Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes
  • Abschluss eines Architekturwettbewerbes und Vorlage einer Dokumentation zum Wiederaufbau